Vier Sterne die man spürt... Hotel Südtirol

Interessantes & Kurioses

Berichte über Maria Witwe Hellweger aus dem Pustertaler Boten 1908

Interessantes & Kurioses

Treue Gäste...

Treue Gäste... Ein Dank an alle treuen Gäste, besonders unserem ältesten Gästepaar Cav. Carmine Speranza, 101 Jahre und Frau Maddalena Speranza, 96 Jahre

... und treue Mitarbeiter

Iwan, 17 Jahre
Iwan, 17 Jahre
Evi, 18 Jahre
Evi, 18 Jahre
Ali, 17 Jahre
Ali, 17 Jahre
     
Dora, 39 Jahre
Dora, 39 Jahre
Alexandra, 18 Jahre
Alexandra, 18 Jahre
Lisl, 39 Jahre
Lisl, 39 Jahre
     
Maria, 27 Jahre
Maria, 27 Jahre
Viola, 17 Jahre
Viola, 17 Jahre
Shaip, 18 Jahre
Shaip, 18 Jahre
     
Veronika, 22 Jahre
Veronika, 22 Jahre

Monika und Franz Kronbichler in ihren jungen Jahren

Mutter Hermine Steger Kronbichler mit klein Franz 1950Der stolze Florian Kronbichler mit Sohn Franz 1953Die Brüder Josef, Alois, Franz und Eduard Kronbichler vor der GemischtwarenhandlungFrau Monika als Baby

Von der Reklame zur New Promotion

Die Werbung hat die vermeintliche Eigenschaft, immer der Zeit voraus sein zu wollen, um sich vom „Jetzt und Heute“ abzuheben. „Modern“ in diesem Sinne war also auch die Reklame von einst, die uns heute ein Schmunzeln bereitet.

Kostproben aus früheren Prospekten: Vom Gasthof „Wissemann“ wurde im Jahre 1908 berichtet, dass das „im Äußeren renovierte Gasthaus, in seinem Innern mit elektrischem Lichte versehen wurde.“

Aus einem Prospekt um 1950... „Auserwählte Speisen nach verschiedener Art, Südtiroler und italienische Spitzenweine, Eis und Bier stehen den Gästen zur Verfügung.“

Ja, und am 25.4.1964 schrieb Frau Hermine Kronbichler kurz und bündig an unsere Gäste zurück: „Sehr geehrter Herr Schauer. Vielen Dank für Ihre Anfrage. Gerne würden wir Sie bei uns aufnehmen. Nur Zimmer mit Frühstück geben wir in der Hochsaison nicht. Vollpension kostet Lire 2200 (*) pro Tag und Person. Wir erwarten noch Ihre Nachricht und grüßen mit Hochachtung. Kronbichler“.
*heute = 1,13 €

„Der vollkommen renovierte Gasthof mit neu erbauter und neuzeitlich eingerichteter Dependance, befindet sich in ruhiger und staubfreier Lage inmitten des idyllisch gelegenen Dörfchens Gais. Zimmer mit fließendem Kalt- und Warmwasser, Zentralheizung...“ usw. Es war die Zeit, als im ganzen Lande „Zimmer mit Komfort“ angeboten wurden - was immer man sich darunter vorzustellen hatte. So wie sich die Sprache ändert, ändern sich auch die Ansprüche: Gehörten damals Gästezimmer mit fließend Wasser und Heizung zu einem absolutem Novum, ist dies heute Voraussetzung - genauso wird unser Wellnessbereich von heute die „Normalität“ von morgen sein.
Die Gästezimmer damalsDie Suiten heute
Die Gästezimmer damals..., die Suiten heute...

Ein Name - ein Stammhaus

Der Windschar 3.041mNamensgeber ist der Hausberg von Gais, der „Große Windschar“, ein stolzer Dreitausender im Herzen der Rieserfernerberge. Der Name bedeutet „Windschere“, es ist der Berg, wo der Nordwind sich bricht und Schönwetter ins Tal fließt. Maria Hellweger, die Erbauerin des Stammhauses besaß ein Gefühl für modernes Marketing, wählte sie doch einen sehr treffenden Namen aus, nämlich ein Synonym für die „Sonnenseite des Lebens“, für einen Ort von strahlender Wärme, für einen Ort des Geborgenseins.

Die Sage von Gais

Der Sage nach soll der Name Gais vom Tier Geiß/Ziege abgeleitet sein: In alter Zeit wütete die Pest im Tauferer Tal und hatte viele Menschen und Tiere hinweggerafft. In Gais überlebte die fürchterliche Seuche einzig und allein ein armes Weiblein mit ihrer Ziege dadurch, dass sie sich ausschließlich von deren Milch ernährte - fortan wurde der gesamte Ort nach der „Lebensretterin“ benannt.

Gais im Tauferer-Tal

Erste Siedlungen reichen in die Zeit 1800 bis 1850 v.Chr. zurück, so wurde auf der Gaiser-Pipe am Südrand des Mühlbachgrabens eine Niederlassung der älteren Bronzezeit entdeckt.In prähistorischer Zeit hatte das Tauferer Tal weit größere verkehrsgeografische Bedeutung als heute, liefen doch die Verbindungswege vorwiegend über die Jöcher nach Salzburg und (dem heutigen) Nord- und Osttirol. Gais wird erstmals 985 n.Chr. urkundlich erwähnt, und zwar unter der Bezeichnung: Geizes, Gaizes, Gazes, Gazzes, und schließlich 1235 Gais.
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